"Gott sorgt für seine Menschen" - Gottesdienst am 20.9.2020

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Im Namen des dreieinigen Gottes: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen

Der dreieinige Gott (Kirche Dobel)

"Gott sorgt umfassend für seine Menschen" - das stellt Prädikantin Annegret Vollmann in der Predigt fest. In dieser Zeit der Unsicherheit ist es gut, wenn wir uns das neu oder überhaupt einmal klar machen. Gott hat die Welt nicht nur geschaffen, Gott erhält die Welt auch. Wer dessen gewiss ist, der kann gelassen(er) durchs Leben gehen und schaut bzw. hört kritischer hin, wenn jemand den Weltuntergang ankündigt.

 

Vielen Dank an Frau Vollmann, die uns den Gottesdienstablauf und die Predigt vorab zur Verfügung gestellt hat.

"Wer nur den lieben Gott lässt walten" (Evangelisches Gesangbuch 369,1)

Wir beten:

Treuer Gott, du sorgst für alle deine Geschöpfe.

 

Dir vertrauen wir uns an. Denn wir wissen: Du sorgst mehr für uns als für die Lilien auf dem Feld und für die Vögel unter dem Himmel.

 

Wir bitten dich: Lass uns zur Ruhe kommen. Lass uns in dieser Stunde all unsere Sorgen
dir übergeben. Lass Frieden in unser Herz einziehen.

 

Öffne unsere Ohren für dein Wort.

 

Amen

"Was helfen uns die schweren Sorgen?" (EG 369,2)

Schlechte Gesellschaft. Gute Gesellschaft.

"Der Mensch ist die Medizin des Menschen"
(Sprichwort, Quelle unbekannt)

 

Liebe Gemeinde,

was haben in den vergangenen Monaten nicht alles über uns Menschen gelernt? Über fehlende Gesellschaft, über Abstand, Absagen und fehlenden Kontakt. Und vielleicht kennen Sie ja auch das Zitat von eben.

 

Und vieles davon bestätigt das, was wir in dem Kapitel der Bibel lesen, das heute unser Predigttext ist:

 

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. 5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land.

7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. …

15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. …

18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.

20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach.

21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

23 Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.

25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.

(1. Mose 2,4b-9, 15+18-25)

 

I.  Alleine ist man in schlechter Gesellschaft

Was haben wir gelernt in den vergangenen Monaten? Unter anderem dies: Der Mensch braucht Gemeinschaft. Es tut auf Dauer nicht gut, wenn man alleine ist. Wir Menschen brauchen andere Menschen. Und was lernen wir unter anderem aus unserem Predigttext? Genau dasselbe: »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.«

Und wir haben es erfahren, was wir in dem alten Bibelkapitel lesen: Es ist eine Wohltat, wenn man jemanden hat, der das Leben mit einem teilt. Dauerhaft alleine sein zu müssen: Das wäre unmenschlich. Wie es ein französischer Dichter einmal gesagt hat: »Ein Mensch allein ist immer in schlechter Gesellschaft.« (Paul Valéry)

 

Und darum stellt Gott uns Menschen zur Seite. Weil er will, dass wir uns wohlfühlen. Es ist bewegend und rührend, wie die Erzählung das schildert: Ganz anschaulich stellt sich uns die Situation des ersten Menschen vor
Augen. Es ist ja fast ein bisschen so geschildert wie im Kinderspiel: Aus Erdenstaub formt Gott den ersten Menschen, Adam, und bläst ihm den Lebensatem in die Nase. Er setzt ihn hinein ins Paradies, zwischen all die schönen Bäume. Und damit es ihm nicht langweilig wird, gibt er ihm auch eine Aufgabe: Er soll den Garten bebauen und bewahren. Ja, dass haben in den vergangenen Monaten auch viele erlebt: wie schön das ist, wie gut das tut, in seinem Garten oder auf seinem »Stückle« zu arbeiten.

Aber wenn man dann niemanden hat, dem man all die schönen Blumen oder die reifen Früchte zeigen kann, dann ist die Freude nur halb so groß. Zum Einsiedler sind nur wenige geeignet.

Wir brauchen ein Echo für das, was uns bewegt: Jemanden, der die Handvoll Himbeeren köstlich findet, die wir für ihn gepflückt haben.
Jemanden, der sich am Duft der Rosen mit uns freut.

Gott ist feinfühlig. Er merkt offensichtlich, dass es Adam an Gesellschaft fehlt. Wir hören nichts davon, dass Adam sich beklagt hätte. Aber Gott nimmt wahr, dass dem Adam etwas fehlt. Er braucht »eine Hilfe, die ihm entspricht.« Gott sorgt sich um Adam.

 

II. Die Tiere als unvollkommenes Gegenüber

Ganz wunderbar ist das alles erzählt: Zwei Versuche braucht Gott, bis Adam das hat, was ihn glücklich macht, ja was ihn eigentlich erst zum ganzen Menschen macht.

Man sollte doch denken, dass Gott sofort und von Anfang an weiß, dass nur ein Mensch das entsprechende Gegenüber für einen Menschen sein kann, die »Hilfe, die ihm entspricht.« Aber nein: Erst probiert Gott es mit den Tieren:

»Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach

 

Gottes erster Versuch ist nicht schlecht, aber eben doch nicht ganz perfekt. Trotzdem sollten wir diesen ersten Versuch nicht einfach abhaken. Wir sollten ihn würdigen. Denn wenn auch Tiere dem Menschen nicht das perfekte Gegenüber sein können, so können sie doch sein Herz anrühren und seine Einsamkeit lindern. Nicht alle Menschen können so viel mit Tieren anfangen, aber für viele sind sie doch gute Gesellschafter und in gewisser Weise auch Ansprechpartner und Tröster. Auch das konnte man in den vergangenen Monaten erleben:

Wie froh waren da manche an ihrer Katze oder an ihrem Hundchen. Vielleicht haben sie keine Besuche von der Familie bekommen können – aber die Katze hat geschnurrt, wenn sie gestreichelt wurde. Und der Hund hat mit dem Schwanz gewedelt, wenn Frauchen oder Herrchen ihm das Futter in die Schüssel getan oder wenn sie einen Spaziergang mit ihm gemacht haben. In manchen Ländern durfte man ja zeitenweise sein Haus fast nur verlassen, um den Hund auszuführen oder Tiere zu versorgen waren.

Tiere können für den Menschen schon in gewisser Weise ein Gegenüber bieten. Insofern war Gottes erster Versuch, die Einsamkeit Adams zu überwinden, nicht einfach ein Fehlschlag. Sonst gäbe es in unseren Haushalten ja auch nicht so viele Haustiere, die nicht mehr nur immer einen direkten, eindeutigen Nutzen haben, sondern Gesellschaft sind für einsame Menschen.

III. Der Mensch als das Gegenüber, das dem Menschen entspricht

Perfekt sitzt aber erst der zweite Versuch: Gott schafft dem armen Manne eine Frau. Und nun hat er ein richtiges Gegenüber, das ihm »entspricht«. Manche Leute amüsieren sich darüber, wie die Erschaffung der Frau dargestellt wird: Aus einer Rippe Adams wird sie geformt, der für diese Operation in Narkose gelegt wird. Aber diese Art der Beschreibung gehört einfach zum Stil der Erzählung. Darum sollte man da nicht herummäkeln.

 

Wichtig ist allein dies, dass Adam nun in seiner Eva das zu ihm passende Gegenüber bekommen hat. Der fürsorgliche Gott hat dafür gesorgt, dass sein geliebter Mensch nun menschliche Liebe empfangen und menschliche Liebe geben kann. Und wie glücklich ist Adam darüber nun!

»Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch.«

Jetzt passt es! Und irgendwie ist Adam nun erst wirklich zum vollständigen Menschen geworden. Er ist nicht mehr in der schlechten Gesellschaft seiner selbst. Jetzt ergibt auf einmal alles viel mehr Sinn – etwa die Sprache. Die Sprache hat Adam schon verwendet, als er den Tieren ihre Namen gab: »Pferd«, »Kuh«, »Meerschweinchen«, »Zwergdackel«, »Eichhörnchen«.

Unvorstellbar woher Adam all die Namen hat. Was für ein kluger Kopf er gewesen sein muss. Wir Menschen können uns ja häufig schon nicht auf einen Namen fürs Kind festlegen. Und Adam benennt mal kurz alle Tierarten!

 

Aber so richtig Spaß macht das Sprechen ja doch erst, wenn man ein Gegenüber hat, das man nicht nur benennen kann, sondern das auch zurückspricht. Ich weiß:
Viele Menschen »reden« mit ihren Haustieren – aber das bleibt doch, nüchtern betrachtet, immer eine eher einseitige Angelegenheit. Menschen möchten mit Menschen sprechen. Auch das ist in den letzten Monaten deutlich geworden: Wenn man sich schon nicht treffen konnte, dann griff man doch wenigstens zum Telefonhörer. Hoffentlich wurden Sie auch immer wieder mal angerufen.

Reden – Hören – Reden. Fragen, antworten, ins Gespräch kommen. Wir Menschen sind auf’s Gespräch miteinander angelegt. So hat Gott uns geschaffen: als Redewesen. Und auch die vielen, vielen »WhatsApps«, die in den letzten Monaten hin- und hergeschickt wurden, machen das auf ihre Weise genauso klar. Und wenn der Krankenpfleger ans Bett kommt, dann sind nicht nur seine Handgriffe wichtig, die er tut. Ein gutes Wort gehört unbedingt auch dazu. Ohne Ansprache verkümmern wir wie das Blümchen ohne Wasser.

Babys mit denen nicht gesprochen wird sind nicht lebensfähig. Wir Menschen sind auf Sprache angewiesen. Und Gott hat das gut so gemacht.

 

Gott hat uns so geschaffen, dass wir ein passendes Gegenüber brauchen. Und er schenkt uns auch dieses Gegenüber, das uns entspricht: Die anderen Menschen.

Es ist rührend, wie Adam sich über seine Eva freut. Sie ist ihm so ähnlich und daher so passend für ihn. Aber sie unterscheidet sich natürlich auch von ihm. Denn wenn sie nur eine Kopie von ihm wäre, dann wäre das Gespräch mit ihr auch nur ein Selbstgespräch. Gott hat uns unterschiedlich geschaffen – und erst in unserer Unterschiedlichkeit sind wir wirklich hilfreich füreinander: »Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.«

Das heißt nicht: Sie ist gleich wie ich oder so wie ich sie haben möchte.

 

Das gilt beileibe nicht nur für den Unterschied zwischen Männern und Frauen, so wichtig der auch ist. An diesem einen Unterschied kann uns aufgehen, wie wichtig es überhaupt ist, dass wir von Gott unterschiedlich geschaffen sind. Weil wir unterschiedlich sind, können wir eine Hilfe füreinander werden. Wären wir alle gleich und dächten wir alle gleich – dann wären unsere Gespräche schrecklich langweilig.

 

IV. Gott sorgt umfassend für seine Menschen

 

Eine wunderbare Geschichte, an der uns aufgeht, wie Gott sich um seine Menschen sorgt.

Und doch wissen wir alle darum, dass diese Gesellschaft mit Menschen, das Reden miteinander aber mehr sogar noch das Reden übereinander auch problematisch ist. Und nicht nur heute in unserer Zeit, sondern wahrscheinlich schon damals, als Adam und Eva den fatalen Fehler mit dem verbotenen Baum begangen haben. Da war es vorbei mit dem Frieden und der paradiesischen Einheit. Die beiden haben diese Schuld auf sich geladen und seither haben Streit, Zwietracht und Schuld das Leben der Menschen untereinander geprägt und begleitet.

 

Anrührend ist unser Predigttext und wirkt fast idyllisch. Aber es klingt in ihm dennoch ein Thema an, das uns Menschen immer wieder beschäftigt und plagt: Wir sind Versuchungen ausgesetzt, wir machen Fehler, wir laden Schuld auf uns. Dieses Thema begleitet unser Leben.

Mir kommt an diesem Punkt unser Wochenspruch in den Sinn: »Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.« Liest man dieses Bibelwort in seinem größeren Zusammenhang, dann geht einem schnell auf, dass hier auch jene Sorge im Blick ist, mit der wir uns selber
belasten: Jene Sorge, die daraus entsteht, dass wir Fehler machen und schuldig werden.

 

Unser Predigttext gibt uns nur einen ganz kleinen Hinweis auf dieses Thema. Ausführlicher werden wir darüber bei anderer Gelegenheit, bei anderen Predigttexten nachdenken. Aber diesen einen Punkt möchte ich Ihnen mitgeben: So wenig Gott uns mit unserer Einsamkeit alleine lässt, so wenig lässt er uns mit unserer Schuld alleine. Auch da bietet er eine Hilfe, »die uns entspricht«: Christus. Doch davon ein andermal.

 

Gott sorgt für uns. Er lässt uns nicht alleine.   Amen.

"Man halte nur ein wenig stille" (EG 369,3)

Wir beten:

Fürsorglicher Gott,

hab Dank, dass du erkennst, was wir brauchen und was uns gut tut.

Hab Dank, dass du uns nicht alleine lässt.

Hab Dank für die Menschen, für die wir wichtig sind.

Hab Dank für die Menschen, die uns vermissen, wenn wir nicht bei ihnen sind.

 

Geselliger Gott,

wir bitten dich für alle, die einsam sind:

Gib ihnen Menschen, die sich Zeit für sie nehmen.

Wir bitten dich für die Menschen, die sich in sich selber verschließen:

Gib Ihnen den Mut, auf andere zuzugehen

Wir bitten dich für alle, die niemanden haben, der mit ihnen redet:

Gib ihnen Menschen, die das Gespräch mit ihnen suchen, die sie fragen und die gemeinsam mit ihnen
nach Antworten suchen.

Und sprich auch du sie an.

 

Tröstender Gott,

wir bitten dich für die Traurigen:

Lass sie Worte finden für das, was sie belastet.

Und gib ihnen Menschen, die ihnen geduldig zuhören.

Wir bitten dich für die Kranken:

Gib ihnen jemanden, der ein gutes Wort für sie hat.

Wir bitten dich für die Sterbenden:

Lass sie Trost finden in deinem Wort,

und rede du mit ihnen in Ewigkeit.

 

Ewiger Gott,

lass uns unsere Zeit auf Erden gut bestehen,

nimm Schuld von uns, die uns belastet,

lass unsere Sorgen nicht riesengroß werden,

Lass uns darauf vertrauen, dass du für uns sorgst.

gib Frieden deinen Menschen und all deinen Geschöpfen.

Verwandle dereinst irdische Leiden in ewige Freude.

 

Amen.

 

... wir beten weiter, wie er uns gelehrt hat:

 

Vater unser im Himmel!

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

 

Amen.

"Sing, bet und geh auf Gottes Wegen" (EG 369,7)

Geht hin ...

Auferstehungskreuz Neusatz

... geht trotz aller Unsicherheit zuversichtlich in die kommenden Tage:

 

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Amen

 

 

 

Prädikantin Annegret Vollmann